CDs und Pressestimmen

CD Evgenij Gunst – Wanderer zwischen den Welten von Susanne Lang, Piano

Evgenij Gunst –
Wanderer zwischen den Welten

» […] Susanne Lang interpretiert die Werke von Jewgeni Gunst mit großem Gespür für die feinen stilistischen Kontraste. Sie spart, wenn es sinnvoll ist, nicht mit Pathos, hat aber auch jede Menge impressionistischen Klangzauber auf Lager. In den Charakterstücken (vor allem den „Douze Minatures“) arbeitet sie überdies fein den doppelbödigen Humor des Komponisten heraus, wenn dieser musikalisch etwa einen Wespenschwarm oder ein schwankendes Boot darstellt. […] «
Bernhard Schrammek, RBB Kulturradio, 18. August 2014

» […] Die von Lang getroffene Auswahl an Klavierstücken aus verschiedenen Schaffensperioden ist repräsentativ und weist Gunst als einen durchaus eigenständigen Erben seines Freundes Skrjabin aus. […] Und diese Musik spricht für sich: Die vollgriffig-expressive Sonate-Fantaisie in f-Moll op.8 ebenso wie die poetischen Heidelberger Skizzen op. 6 und die zwei ziselierten „Romances sans Paroles“ op. 2; die skrjabinesk zuckende, luzide lodernde, harmonisch dicht am Rande der Atonalität geschichtete Sonate Nr. 2 cis-Moll op.10, aber auch die späten, impressionistisch angehauchten Tänze op. 29 sowie die knappen, fast neoklassizistisch daherkommenden „Douze Miniatures“ op. 28. […] «
Werner M. Grimmel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. September 2014

» […] Susanne Lang spielt diese Werke von Evgenij Gunst gleichermaßen fabelhaft. Eine Wiederentdeckung, die unbedingt lohnt. «
Oswald Beaujean, br.de, 8.5.2014

» […] Schlicht, sensibel und tonal erklingen „Sonate-Fantaisie“ […] lässt Susanne Lang fließen, phrasiert in feinsten Schattierungen. Empfindsam strömen die Übergänge bei „Danses fantasques“ […] Transparent, variabel, elegant in klanglicher Raffinesse bilden „Douze Miniatures“ den krönenden Abschluss dieser bemerkenswerten Einspielung […] «
Gerhard Hoffmann, Der Neue Merker, Wien, 07/2014

» […] Ausdrucksdirektheit und Klanggewalt, orientalisierende Farbigkeit und schillernde Chromatik russischen Repertoires scheinen ihr zur zweiten Natur geworden zu sein […] Der Anschlag ist wandelbar, immer kernhaft, fast spröde, nie einschmeichelnd süß […] Langs Agogik ist meisterhaft, das Rubato kontrolliert und elastisch […] «
Dr. Daniel Krause, klassik.com, 31.07.2014

» […] bezaubernd komplexe Tonmagie auf der Schwelle zur Moderne […] «
Johannes Saltz, Kulturspiegel, 06/2014

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