CDs und Pressestimmen

2019

» […] Insbesondere die düstere, zwischen Hoffnung und Verzweiflung schwankende typische „Oberman“- Stimmung bot sie in grosser Farbigkeit packend dar; an einigen Stellen waren sogar drei Klangfarben gleichzeitig zu hören. Es war beeindruckend, wie sie auch schwierigste Stellen scheinbar mühelos bewältigte.
Dankenswert war übrigens die kurze Einführung, mit der die Pianistin das Publikum auf das nicht leicht verständliche Oberman-Stück vorbereitete. […] «
Wolfgang Müller- Steinbach, Die Rheinpfalz, 16.9.2019


CD Evgenij Gunst – Wanderer zwischen den Welten von Susanne Lang, Piano
Zur CD » Evgenij Gunst –
Wanderer zwischen den Welten «

» […] Susanne Lang interpretiert die Werke von Jewgeni Gunst mit großem Gespür für die feinen stilistischen Kontraste. Sie spart, wenn es sinnvoll ist, nicht mit Pathos, hat aber auch jede Menge impressionistischen Klangzauber auf Lager. In den Charakterstücken (vor allem den „Douze Minatures“) arbeitet sie überdies fein den doppelbödigen Humor des Komponisten heraus, wenn dieser musikalisch etwa einen Wespenschwarm oder ein schwankendes Boot darstellt. […] «
Bernhard Schrammek, RBB Kulturradio, 18. August 2014

» […] Die von Lang getroffene Auswahl an Klavierstücken aus verschiedenen Schaffensperioden ist repräsentativ und weist Gunst als einen durchaus eigenständigen Erben seines Freundes Skrjabin aus. […] Und diese Musik spricht für sich: Die vollgriffig-expressive Sonate-Fantaisie in f-Moll op.8 ebenso wie die poetischen Heidelberger Skizzen op. 6 und die zwei ziselierten „Romances sans Paroles“ op. 2; die skrjabinesk zuckende, luzide lodernde, harmonisch dicht am Rande der Atonalität geschichtete Sonate Nr. 2 cis-Moll op.10, aber auch die späten, impressionistisch angehauchten Tänze op. 29 sowie die knappen, fast neoklassizistisch daherkommenden „Douze Miniatures“ op. 28. […] «
Werner M. Grimmel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. September 2014

» […] Susanne Lang spielt diese Werke von Evgenij Gunst gleichermaßen fabelhaft. Eine Wiederentdeckung, die unbedingt lohnt. «
Oswald Beaujean, br.de, 8.5.2014

» […] Schlicht, sensibel und tonal erklingen „Sonate-Fantaisie“ […] lässt Susanne Lang fließen, phrasiert in feinsten Schattierungen. Empfindsam strömen die Übergänge bei „Danses fantasques“ […] Transparent, variabel, elegant in klanglicher Raffinesse bilden „Douze Miniatures“ den krönenden Abschluss dieser bemerkenswerten Einspielung […] «
Gerhard Hoffmann, Der Neue Merker, Wien, 07/2014

» […] Ausdrucksdirektheit und Klanggewalt, orientalisierende Farbigkeit und schillernde Chromatik russischen Repertoires scheinen ihr zur zweiten Natur geworden zu sein […] Der Anschlag ist wandelbar, immer kernhaft, fast spröde, nie einschmeichelnd süß […] Langs Agogik ist meisterhaft, das Rubato kontrolliert und elastisch […] «
Dr. Daniel Krause, klassik.com, 31.07.2014

» […] bezaubernd komplexe Tonmagie auf der Schwelle zur Moderne […] «
Johannes Saltz, Kulturspiegel, 06/2014


2014

» […] Susanne Lang erwies sich hier wieder als überaus sensibel gestaltende Pianistin, nicht nur beim Begleiten, sondern auch in längeren Solopassagen […], wo sie eine Menge Farben und Stimmungen mit einbringen konnte […] «
Uwe Engel, Die Rheinpfalz, Kultur Regional, Ludwigshafen, 25.02.2014


2013

» […] und folgte gespannt dem perligen Spiel von Susanne Lang […] Schier unglaublich, was da an Spielwitz und Tempo geboten wurde […] «
Karl-Heinz Pelzer, Die Rheinpfalz, Kultur Regional, Frankenthal, 04.07.2013


2012

» […] Beeindruckend die Leistung der Solistin Susanne Lang; trotz fast graziler äusserer Erscheinung verfügte sie über einen sehr kräftigen Anschlag. Sie gestaltete in gleicher Weise gegenüber dem Orchester grossräumige Bogen wie feinere Stellen mit lyrischem Charakter….gelang ein sehr sicheres Zusammenspiel […] «
Jürg Röthlisberger, Zuger Zeitung, 19.11.2012


Foto Susanne Lang, Jose Carreras, Alwina Kempf 2011

Susanne Lang, Jose Carreras, Alwina Kempf 2011

2010

» […] Susanne Lang zeigte deutlich auf, dass das Continuo-Spiel nichts für Laien ist. In jedem Moment muss die Pianistin den Anforderungen des Solisten gewachsen sein. Egal, ob Änderungen in den Tempi oder in der Dynamik, der Pianist muss immer präsent und anpassungsfähig sein. Diese Partie beherrschte Susanne Lang mit Bravour […] «
Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung, 23.10.2010

» […] Dabei staunt man, wie die zierliche Pianistin an den entsprechenden Passagen zupacken kann und an den kräftigen Fortissimo-Stellen mit Leichtigkeit noch Reserven hat. Von dieser großen Spannweite der Dynamik profitiert natürlich der Vortrag, der, wie bei Susanne Lang zu erwarten, lebendig und emotional tiefgründig klang […] «
Die Rheinpfalz, Frankenthal, Kultur regional, 09.09.2010


2009

» […] musizierte sie mit Verve und Leidenschaft, verwöhnte die Zuhörerohren mit Klangopulenz, und, wo erforderlich, auch mit filigraner Technik, blitzschnellen Läufen. Ein Paradestück par excellence. […] «
Christa Bechtel, Neue Osnabrücker Zeitung, 28.08.2009

» […] Junge Spitzenmusiker: Benedict Klöckner und Susanne Lang überzeugen bei Benefizkonzert Künstler fürs Schloss […] mit klar formulierter Klangsprache und erstaunlichen empathischen Fähigkeiten. […] «
Allgemeine Zeitung, Mainz, 30.03.2009

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